Liste der Studierenden

Die Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland tritt nicht aktiv an die Theologie-Studierenden heran, sondern erwartet von den Studierenden den ersten Schritt auf ihren zukünftigen „Arbeitgeber“ zu tun. Das kann der Entschluss sein, sich in der „Liste der Theologiestudierenden der Nordkirche“ führen zu lassen.

© Nico Wigger


Warum man sich als Studierender möglichst frühzeitig auf die Liste der Theologiestudierenden aufnehmen lassen sollte

Freilich: Theologie studieren kann man auch ohne Kontakt zum Kirchenamt. Auch eine Bewerbung für das Vikariat setzt in der Ev.-Luth- Kirche in Norddeutschland nicht mehr zwingend eine Mitgliedschaft auf der Studierendenliste voraus. Trotzdem ist es für den Studierenden bzw. die Studierende ausgesprochen sinnvoll, sich auf diese Liste setzen zu lassen und das nicht erst kurz vor dem Examen, denn die Liste bietet den Zugang zum Nachwuchs-Service der Nordkirche.

Dies bringt Ihnen die Liste für eingeschriebene Theologiestudierende

  • Sie werden laufend aus erster Hand über neue Entwicklungen im Bereich der Ausbildung und der Stellensituation in der Nordkirche informiert,
  • Sie können an den studienbegleitenden Veranstaltungen der Ev.-Luth- Kirche in Norddeutschland teilnehmen und bekommen so bereits im Studium Gelegenheit, den Blick unter fachkundiger Begleitung gezielt auf die spätere Berufsrolle und die eigenen Entwicklungsbedarfe und -potentiale zu richten,
  • im Ausbildungsreferat der Ev.-Luth- Kirche in Norddeutschland haben Sie eine kompetente Anlaufstelle für alle Fragen des Studiums und der Berufsperspektiven,
  • wenn Sie an besonderen, kostenträchtigen Veranstaltungsangeboten von Universität oder Kirche teilnehmen möchten (Exkursionen, auswärtige Blockseminare, Praktika etc.), können Sie als Studierende der Liste einen Zuschuss bekommen.
  • Büchergeld (Nach der absolvierten Orientierungswoche können Büchergeldquittungen im Umfang von 150,- Euro eingereicht werden. Dafür gibt es beim Sekretariat des Ausbildungs- und Prüfungsamtes in Schwerin ein Formular.

Und dem zukünftigen Arbeitgeber bringt es auch etwas

Wenn das Ausbildungs- und Prüfungsamt überblicken kann, wie viele Kandidatinnen und Kandidaten in den nächsten Jahren beabsichtigen, das Vikariat zu machen, kann es sich besser darauf einstellen und die erforderlichen personellen und finanziellen Voraussetzungen dafür bereitstellen. Belastbare Zahlen hinsichtlich der Nachwuchsentwicklung geben eine sichere Grundlage für die Personalentwicklungsplanung. So konnte zum Beispiel, wegen der hohen Absolventenzahlen rechtzeitig für Frühjahr 2013 ein zusätzlicher außerplanmäßiger Vikariatskurs (Süd-West 13-16) von der Synode beschlossen und von Dezernat und Predigerseminar eingerichtet werden.

Aufnahmeantrag

Der Aufwand, sich zu bewerben, ist überschaubar. Ein Formular inklusive aller Details findet sich unten in der Liste.